Ökonomik : Mikroökonomie

Mikroökonomie

EUR 49,95


Dass die Mikroökonomie und ihre praktische Anwendung durchaus anschaulich erklärt werden können, belegt dieser Band eindrücklich. Das ist schon optisch ein schöner Band -- was erwähnt werden muss angesichts dessen, was der Buchmarkt in diesem Bereich sonst noch so bietet. Aber es geht ja um den Inhalt. Das Buch glänzt in der Einheit von Text (mit Schlüsselbegriffen am Seitenrand), Grafik, Tabellen und mehr als 100 Beispielen. So wird Mikroökonomie begreifbar, Aufgaben lassen sich lösen. Deutlich werden zum Beispiel die wirtschaftlichen Gründe für Rabatte, die Preisbildung einer Restaurantkette oder eines Mobilfunkdienstes, die Preisstarrheit und -beweglichkeit von Geschäftsbanken oder die Kostenfunktionen für Elektroenergie. Die Mikroökonomie beschäftigt sich als Fachgebiet der Volkswirtschaft mit dem Verhältnis einzelner wirtschaftlicher Einheiten -- Konsumenten, Unternehmen, Arbeitnehmer, Investoren -- sowie den durch sie gebildeten Märkten. Doch Großzügigkeit spielt bei aller Größe und Bedeutung von Märkten keine Rolle in der Ökonomie. Im Gegenteil. Begrenzungen sind angesagt, so bei Einkommen und Etats. Das Ziel ist, aus begrenzten Ressourcen den höchstmöglichen Nutzen zu erzielen. Daher steht mit dem theoretischen Rüstzeug die praktische Anwendung im Vordergrund. Themen, vor allem für Studierende aufbereitet, sind dazu die Analyse der Nachfrage, der Kosten und der Markteffizienz, Strategien zur Preisbildung, Entscheidungen bei Investitionen und in der Produktion und nicht zuletzt die Analyse der politischen Rahmenbedingungen. Der praktische Wert des Lehrbuchs lässt sich übrigens auch durch die Beschäftigung mit dieser Frage belegen: Lohnt sich finanziell ein MBA-Abschluss? In den USA schon, wie die Buchautoren zeigen. Nach Schätzungen haben die Absolventen nach zwei Jahren Studium rund 30.000 Dollar im Jahr mehr auf ihrem Gehaltskonto. Allerdings ist das Studium teuer, Stipendien werden kaum vergeben. In Deutschland hält sich die Begeisterung für den Bachelor-Abschluss vor allem bei Arbeitgebern im IT-Bereich allerdings noch in Grenzen. --Hans Jürgensen

gutes buch, aber mit schwächen - die vorlesung zur mikroökonmik an meiner uni wurde ausschließlich an diesem buch aufgebaut, weshalb ich praktisch gezwungen wurde, es zu kaufen. inhaltlich ist dieses werk sicherlich eines der umfangreichsten und geht mit der behandlung von beispielsweise agency-beziehungen und einem kapitel zur spieltheorie weit über den themenkreis einer mikroveranstaltung im grundstudium hinaus. die inhalte werden sehr ausfühlich und in einer einfachen sprache erklärt. praktisch ist auch der anhang mit einem register, in dem alle verwendeten ökonomischen fachbegriffe noch einmal kurz definiert werden. so eignet sich das buch auch als nachschlagewerk. nicht ganz so gut gelungen ist hingegen die deutsche übersetzung, die an einigen stellen etwas unglückliche formulierungen hervor bringt. zudem stört das zusammenwerfen von englischer und deutscher notation, was bisweilen zu einigen verwirrungen führen kann.insgesamt sei das buch aufgrund der verständlichen darstellung des inhaltes, der guten optischen (farbigen) aufbereitung und der gelungenen kombination aus intuitiver erklärung und mathematischer herleitung trotzdem zum kauf empfohlen.

Gute und ausführliche Darstellung - Pindyck und Rubinfeld ist mit dieser Einführung in die Mikroökonmie eine überzeugende Gesamtdarstellung der Themenbereiche, Aufgabenfelder und Ziele der Mikroökonomie gelungen, die sich mit nahezu allen relevanten Bereichen der Mikroökonomie auseinandersetzt. Dabei zeigt sich das rund 1000 Seiten dicke Buch einerseits für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene als äußerst hilfreich. Auch wenn Anfänger sich manchmal durch die umfangreichen Kapitel mit etwas Geduld durcharbeiten müssen, werden sie doch durch die weitaus differenziertere und ausführlichere Darstellung im Vergleich zu anderen Werken wie dem Mankiw oder Samuelson (die beide - auf sehr intuitivem Wege und daher aber auch äußerst verständlich - ja in die gesamte Volkswirtschaftslehre einführen, also auch in die Makroökonomie) belohnt. Die Einführung von Pindyck grenzt sich auf der anderen Seite wiederum von einem Standardwerk der Mikroökonomie, dem Varian (Grundzüge der Miroökonomie), dadurch ab, das sie weniger technisch (mathematisch) bei der Erschließung der mikroökonomischen Themengebiete vorgeht und man nicht gleich mit zahlreichen Formeln und deren Herleitungen zugeschüttet wird. Wer also ebenfalls eine mathemathische Krankheit/ mathematisches Phlegma hat so wie der Verfasser dieser Rezension, ist mit dem vorliegenden Buch gut bedient. Zudem besteht ja immer noch die Möglichkeit parallel zum Pindyck auch mit anderen der genannten werke zu arbeiten und so diese je nach eigenen Stärken/Schwächen zu kombinieren. Positiv ist zudem, auf ausführliche Herleitungen und Erklärungen einzelner Modelle (z.B. der relativ simplen Angebots- und Nachfragekurve), folgen immer wieder ausführliche Beispiele, um die Anwendung der Modelle weiter zu verdeutlichen. Leider - der Herkunft der Verfasser des Buches geschuldet - beziehen sich diese Beispiele oft auf den amerikanischen Raum. Die schon mehrfach mangelhafte Darstellung von Graphen und Tabellen ist sicher zutrffend, all zu oft findet man den Graphen auf der einen, die Erklärung auf der anderen Seite, allerdings besteht dieser Mangel bei den anderen Werken auch. Ausführliche Zusammenfassungen und Übungen am Ende jedes Kapitels machen das Buch zu einer runden Sache und guten Anlaufstelle für jegliche Form von mikroökonomischen Leistungsüberprüfungen.

Inhalt - gut, Darstellung - schrecklich - Inhalt ist zwar gut, aber die Darstellung ist Katastrophe - 90% aller Abbildungen liegen auf der Rückseite der entsprechender Beschreibung.

interessante Lektüre, zum Studieren ungeeignet - In dem Buch werden auf mehreren Hundert Seiten umfangreiche Mikroökonomische Themen bearbeitet und erklärt. Anhand von über einhundert Beidpielen der amerikanischen und globalen Wirtschaft geschieht dies auf einer sehr einprägsamen Ebene. Schaubilder erleichtern das Verständnis. Jedoch ist das Verhältnis Theorie : mathematische Prakis sehr unausgewogen. Man kann sehr interessiert in diesem Buch schmökern, jedoch vermittelt es mathematische Kenntnisse - die in einem Studium mit abschließender Klausur immanent wichtig sind - unzureichend. Die Lektüre des Standardlehrbuchs Varian ist hier eindeutig vorzuziehen.

SUPER - Ich hab wohl noch nie ein Buch gelesen, das solche Inhalte so einfach erklärt. Stellenweise ist es wohl etwas seltsam übersetzt...aber die Erklärungen und der Inhalt leiden nicht darunter. Übersichtlich, verständlich und leicht zu lesen!




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